Mitteldeutsche Meisterschaft U 13 weiblich!

AndreasKerbel/ Juni 19, 2019/ Jugend/ 0Kommentare

Als wir Anfang Mai zum Finale der Thüringenmeisterschaft aufschlugen und dort den 3. Platz erreichen konnten, wussten wir noch nicht, dass wir damit für die Mittel-Deutsche- Meisterschaft qualifiziert sind. Der Vergleich mit den Spitzenteams aus Sachsen und Sachsen-Anhalt ist eine Standortbestimmung und für uns Altenburger etwas ganz Besonderes im Vereinsgeschehen.

Im Vorfeld wussten die Trainer von der Stärke dieser Landesvertreter und waren gespannt, wie sich unsere junge Mannschaft zurechtfindet.

In der Wolfsgrube in Suhl, der Spielstätte der Bundesliga – Damen des VfB Suhl, waren wir dabei. Hochoffiziell und im feierlichen Rahmen ging es los. Auf drei Feldern wurden allein 7 Runden in der Vorrunde gespielt.

Uns waren Gera, Dessau, Nossen und Grimma zugelost. Gegen Gera waren wir ebenbürtig und trennten uns 1:1 nach Sätzen. Ein weiterer Satzgewinn gelang uns leider nicht, aber der 2. Satz gegen Dessau mit 22:25, oder gegen Grimma mit 27:29 waren äußerst knapp.

Eine Freude war es zu sehen mit welchem Kampfgeist um jeden Ball gekämpft wurde, das war einfach Klasse.

Wir waren gegenüber den anderen Mannschaften aus Sachsen und Sachsen-Anhalt im Nachteil in der Größe, der Technik und der Beweglichkeit. Diese Spielerinnen trainieren schon mehrere Jahre ganz intensiv meist dreimal in der Woche.

Nach der Vorrunde waren wir 4. in der Staffel und hatten erstmals Gera hinter uns gelassen.

Jubel bei den Altenburger Mädchen.

Im Spiel um Platz 7 ging es gegen Dresden. Uns standen 3 Spielerinnen gegenüber mit einer Größe von 1,86 m.

Die Lufthoheit war nicht bei uns. Ein Aufgeben unserer Mannschaft war nicht zu sehen, um jeden Ball wurde gekämpft. Im 2.Satz erreichten wir immerhin 20 Punkte.

Noch zu erwähnen ist, dass der Lautstärkepegel beeindruckte und kaum auszuhalten war (Allein 14 Trommeln habe ich gezählt).

Am Ende der Siegerehrung, wir hatten den 8. Platz erreicht, waren die zweitbeste Mannschaft Thüringens und haben viel gelernt.

Im Endspiel besiegte Bitterfeld-Wolfen die Suhler Truppe in einem hochklassischen Spiel mit 2:0 und ist Mitteldeutscher Meister.

Nach 14 Stunden waren wir abgekämpft aber optimistisch wieder in Altenburg.

Beteiligt waren Lia Joline Henkel, Layla Winklmeier, Julie Weiß, Lina Marie Deckert, Mia Höselbarth und Lilly Ann Appelfelder.

 

Jürgen Strnat

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