6 – Punkte in heimischer Halle!

AndreasKerbel/ Oktober 29, 2018/ Berichte, Damen I/ 0Kommentare

VC Altenburg – 1. SV Pößneck 3:0 (25:15, 25:21, 25:19)
VC Altenburg  – Vfl Weimar 90 3:1 (25:17, 25:19, 20:25, 25:19)

Am vergangenen Samstag kamen die Volleyballfreunde in der Skatstadt wieder in den Genuss, die Damen des VCA in der Verbandsliga in Aktion zu erleben. Seit Langem durften die Skatstädterinnen in ihrer Trainingshalle „Goldener Pflug“ ihren Punktspieltag bestreiten. Zu Gast waren die Damen des 1. SV Pößneck und der Vfl Weimar 90.

11:00 Uhr wurde die erste Partie gegen Pößneck angepfiffen. In den ersten Punkten im Spielverlauf tasteten sich beide Mannschaften langsam an die eigene Tagesform und an den Gegner heran. Die Spielzüge waren ausgeglichen und niemand konnte sich klar absetzen. Bei einem Spielstand von 6:6 konnten sich die Skatstädterinnen durch eine Aufschlagsserie absetzen und erlangten dadurch eine 5-Punkteführung. Mit diesem Vorsprung konnte man frei aufspielen, die Abstimmung auf dem Feld wurde besser und es gelangen immer mehr Spielzüge. Somit konnte der VCA den ersten Satz deutlich mit 25:15 für sich entscheiden. Im zweiten Satz wurden die Damen aus Pößneck stärker und fanden auch immer mehr ins Spiel, so dass es für die Altenburgerinnen nicht mehr so einfach wurde, den Ball punktabringend im Feld von Pößneck unterzubringen. Leider war der Beginn des zweiten Satzes nicht mit dem ersten zu vergleichen, die Annahme geriet ins Schwanken und somit konnte der Zuspieler seine Angreifer nicht mehr variabel einsetzen. Durch diese Unstimmigkeiten gelang es Pößneck, mit 3:7 in Führung zu gehen. Trainer D. Sporbert nahm seine Mannschaft in der Auszeit zusammen und versuchte alle noch einmal zu motivieren. Die Damen des VC Altenburg liefen bis zum Stand von 11:15 hinterher. Sie kamen dann durch eine erneute Aufschlagsserie ins Spiel zurück und drehten den Rückstand in einen 3-Punkte Vorsprung (21:18). Nun ließ man nichts mehr anbrennen und machte den Sack zu (25:21). Somit ging man mit einer 2:0 Satzführung in den 3. Satz, welcher der letzte vom ersten Spiel werden sollte. Pößnecks stabile und manchmal unorthodoxen Annahmen machten es den Angreifern aus der Skatstadt allerdings nicht einfach. Taktisch clever musste man nun agieren, um die zum Teil langen Ballwechsel für sich zu entscheiden. Beim Stand von 17:18 wurde durch gute Abwehrleistung und die ein oder andere Blockaktion der Wille von den Spielfreunden aus Pößneck gebrochen. Man beendete den Satz mit 25:19 und holte die ersten drei Punkte an diesem Tag.

In der Spielpause verabschiedeten die Damen aus Altenburg ihre Mittelblockerin P. Weitz, die für drei Monate eine Auslandsreise antritt. Dies sollte vorerst ihr letztes Spiel für den VCA gewesen sein. Wir wünschen dir, liebe Paula, auch hier noch einmal alles erdenklich Gute auf deiner Reise, viele tolle Erlebnisse und Erfahrungen für dein künftiges Leben. Komm gesund wieder.

Nach dieser emotionalen Pause mussten die Skatstädterinnen noch einmal auf das Feld, um gegen die Damen aus Weimar zu spielen. Frisch gestärkt und mit dem Vorhaben, auch dieses Spiel mit drei Punkten für sich zu entscheiden, startete man Punkt 13:00 Uhr in den ersten Satz. Die Damen aus Altenburg kamen gut ins Spiel und konnten sich gleich zu Beginn mit einer 9:1 Punkteführung absetzen. Durch diesen Vorsprung fielen die kleinen Abstimmungsfehler in der Abwehr und im Angriff nicht so ins Gewicht, so dass man frei aufspielen konnte. Nach kurzer Zeit entschied man den ersten Satz mit 25:17 deutlich für sich. Doch so sollte es nicht weiter gehen. Die Kräfte schwanden und die Ballwechsel wurden länger. Beide Seiten konnten den ein oder anderen langen Ballwechsel für sich entscheiden. Für die Damen aus Altenburg kostete das allerdings wertvolle Energie, was die Konzentration sinken und so die Fehlerquote in den eigenen Reihen ansteigen ließ. Man konnte zwar den zweiten Satz mit 25:19 auf der Seite des VCA´s verbuchen, doch nun hatte Weimar gemerkt, dass hier noch etwas drin war. Der dritte Satz wurde nun zu einer Zerreißprobe für Zuschauer und Trainer. Es lief in dem Satz nichts zusammen, es wollte nichts funktionieren. Die Aufschläge fanden zum Teil nicht die Seite vom gegnerischen Feld, die Annahme kam nicht sauber zum Zuspieler, was es ihm erschwerte, seine Angreifer einzusetzen. Wenn dann doch mal alle Elemente zusammen gefunden haben, dann schaffte man es nicht, den Ball im gegnerischen Feld zu versenken. Die Mädels aus Weimar waren zu diesem Zeitpunkt auch sehr stark in der Feldabwehr. Somit musste man sich im 3. Satz mit 20:25 geschlagen geben. Jeder wusste nun, wenn es jetzt zu keinem Satzgewinn kommt, dann würde ein Sieg in weite Ferne rücken, da die Kräfte bei Allen schwanden. Man motivierte sich in der Satzpause nochmals und versuchte mit höchster Konzentration in den Satz zu gehen. Es war ein Kopf an Kopf Rennen. Keiner der beiden Teams konnte sich absetzen, 4:5, 9:8 oder 14:15 hießen die nächsten Punktstände. Beim Stand von 19:17 kamen der Wille und die Kraft auf der Seite der Skatstädterinnen wieder, denn man wollte diese drei Punkte an diesem Samstag unbedingt holen. Eine sehr gute Abwehrleistung sowie eine stabile Annahme sorgten dafür, dass der Zuspieler alle Positionen variabel einsetzen konnte und somit bot man den Zuschauern ein packendes Ende mit sehenswerten Angriffen, welches mit 25:19 verdient und mit viel Freude gefeiert werden konnte.

Die erste Damenmannschaft bedankt sich nochmals bei den tollen Fans, die bis zum Schluss mitgefiebert haben, ebenso bei den Verantwortlichen, die für das leibliche Wohl gesorgt und diesen Spieltag organisiert haben.

Es spielten: A. Bender, Li. Scheuer, Lu. Scheuer, N. Stockmeier, C. Reuter, P. Weitz, F. Moritz, J. Ahlemann, J. Enge, N. Posmik, F. Pach

 

F. Moritz

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